Suchaktion

Datum: 14.02.2015 Uhrzeit: 16:00 Ort: Galgenbichl

Ausgangssituation: Östlich von Strassburg stehen auf einem Hügelzug nördlich der Bundesstraße noch zwei gemauerte Steinsäulen des Galgens. Diese sind etwa vier Meter hoch und stehen in einem Abstand von zirka fünf Meter voneinander entfernt. Wegen des dichten Unterholzes sind sie nicht leicht zu finden. Ganz in der Nähe sind Löcher im Waldboden (vielleicht zugeschüttete Schächte oder Gräber).


Legende:
Die Legende spricht von einem unterirdischen Gang zwischen Schloss Strassburg und dem Galgen. Bei diesem Galgen handelt es sich um eine Hinrichtungsstätte für die Hochgerichtsbarkeit der Bischöfe von Gurk.


Exkursion:
Nach kurzer Geschichtserzählung im Rüsthaus brachen die Jugendlichen mit ihren Betreuern mit Äxten und Sägen Richtung Galgenbichl auf. Dort stellten sie sich in einer Reihe auf und durchsuchten den dichten Wald nach den alten Gemäuern. Durchgeschwitzt und abgekämpft konnten sie die zwei Steinsäulen auffinden. Anschließend wurde mit dem freischneiden der Gemäuer, um ein komplettes Verwachsen zu verhindern, begonnen. Eine Stunde später kamen die zwei Steinsäulen des Galgens wieder voll zur Wirkung. Auch die Löcher in der Nähe sind jetzt wieder gut sichtbar.


Mit dem Stolz, etwas zur Erhaltung dieser geschichtsträchtigen Stätte beigetragen zu haben,
traten die Jugendlichen wieder den Heimweg an.